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   : Bejahrte Immobilien

  

In den eigenen vier Wänden alt werden – das wünschen sich viele Besitzer einer selbst genutzten Immobilie. Eine Modernisierung älterer Wohnhäuser ermöglicht, Geld sinnvoll für die Altersvorsorge anzulegen. 

Eine Immobilie zählt als solide Wertanlage. Mit dem Kauf ist die Investition aber noch nicht abgeschlossen. Gerade wenn die Immobilie älter wird, kommen für Instandhalten, Renovieren, aber auch Modernisieren weitere Kosten auf den Eigentümer zu.
      

Welche Arbeiten und Ausgaben anfallen werden, sollte er deshalb frühzeitig bedenken und ein Finanzpolster dafür schaffen. Die Pflege der eigenen vier Wände ist nicht zuletzt auch eine gute Geldanlage. Denn sie ist nicht nur werterhaltend, sondern wirkt sich auch langfristig wertsteigernd aus. 

Haus und Wohnung bedürfen ausreichend Pflege. Einfache Arbeiten – wie Wände streichen oder gebrochene Fliesen und quietschende Beschläge auswechseln – beugen dem Verschleiß der Immobilie vor. Über Instandhaltungen und Renovierungen hinaus können Modernisierungen die Wohnverhältnisse verbessern. Anpassungen in Haus oder Wohnung werden beispielsweise sinnvoll, wenn auch die Bewohner in die Jahre kommen. Das kann das Einebnen von Türschwellen sein, aber auch Verbreiterungen im Badezimmer beispielsweise, um dort auch mit Rollator oder anderen Gehhilfen beweglich zu sein. Ein Anlass, um zu modernisieren oder sanieren, sind oft auch Gesichtspunkte der Energieeffizienz. Förderungen gibt es unter bestimmten Bedingungen bei der KfW.
     

Wind und Wetter: Auch nach Jahrzehnten soll das Dach das Eigenheim noch zuverlässig schützen. Die Notwendigkeit einer Dachsanierung kann sich schon nach ungefähr 30 Jahren ergeben. Foto: HVB
Wind und Wetter: Auch nach Jahrzehnten soll das Dach das Eigenheim noch zuverlässig schützen. Die Notwendigkeit einer Dachsanierung kann sich schon nach ungefähr 30 Jahren ergeben. Foto: HVB

Welches Finanzpolster ist sinnvoll?

Es ist wichtig, alle Kosten bereits frühzeitig bei der Finanzierung zu bedenken. Ein Finanzpolster lässt sich beispielsweise über einen Bausparvertrag anlegen. Der Sparer zahlt einige Jahre Beiträge ein und verfügt nach Ende der vereinbarten Laufzeit über das angesparte Guthaben sowie über ein Baudarlehen mit festen Zinssätzen.

Die Zeit bringt Verschleißerscheinungen. Zeitpunkt und Kosten der Instandhaltungsarbeiten an bestimmten Objekten lassen sich oftmals bereits im Vorfeld grob absehen. Relativ kurzfristig zu erneuern sind etwa die Anstriche für Innenwände oder Tapeten. Die Notwendigkeit einer Dachsanierung kann sich schon nach ungefähr 30 Jahren ergeben. Stein- und Hartholzböden dagegen sind im Normalfall lebenslange Begleiter.

Welche Reparatur wird wann fällig?

Für Fenster legt man in der Regel 15 bis 20 Jahre Lebensdauer an. Der Austausch macht sich besonders bezahlt, wenn mit neuen Fenstern die Energiebilanz der Immobilie verbessert und Heizkosten eingespart werden können.

Materieller Wert und auch die Freude an den eigenen vier Wänden währen länger und können sich sogar steigern, wenn die Immobilie durch viel Pflege jung gehalten wird. Ein gründlicher Check einmal pro Jahr kann eventuelle Mängel rechtzeitig ans Tageslicht bringen. Das zahlt sich auch bei den Kosten aus.

Renovierungen und Instandhaltungen stellen den ursprünglichen Nutzungszustand des Eigenheims wieder her. Zu ihnen zählen die sogenannten Schönheitsreparaturen und kleine Wartungs- und Pflegearbeiten, die dem Defekt der Einrichtung vorbeugen oder ihn beheben. Modernisierungen sind keine Wiederherstellungsarbeiten, sondern Maßnahmen zur Verbesserung der Wohnverhältnisse.

Sie sollten auf jeden Fall in die Hände von qualifizierten Fachfirmen und Handwerkern der Region gelegt werden. Modernisierungen können baugenehmigungspflichtig sein. Eventuell müssen Sie einen Architekten einbeziehen. Erkundigen Sie sich beim zuständigen Bauamt. red