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Zeitung: Russischer Autobauer will sich an Opel beteiligen

Rüsselsheim. Der russische Automobilkonzern Gaz hat nach einem Bericht des "Handelsblatts" erstmals sein Interesse an dem angeschlagenen Autobauer Opel offiziell bestätigt. Das Unternehmen sei zur Teilnahme an einem Konsortium eingeladen, das für Opel bietet. Der Konzern werde diese Einladung prüfen, sagte ein Sprecher von Gaz

Rüsselsheim. Der russische Automobilkonzern Gaz hat nach einem Bericht des "Handelsblatts" erstmals sein Interesse an dem angeschlagenen Autobauer Opel offiziell bestätigt. Das Unternehmen sei zur Teilnahme an einem Konsortium eingeladen, das für Opel bietet. Der Konzern werde diese Einladung prüfen, sagte ein Sprecher von Gaz. Der Autokonzern werde in dem Konsortium aber keinen finanziellen Beitrag leisten, sondern die Produktionsstätten für die Herstellung neuer Modelle in Russland stellen sowie Vertrieb und Service in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion übernehmen.Indessen hat Fiat einen Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" dementiert, wonach das Unternehmen nach der Übernahme von Opel zehn Fabriken in Europa schließen wolle. Es handele sich dabei weder um Informationen aus dem Haus Fiat noch gehöre dies zu einem von dem Autobauer vorbereiteten Plan, teilte das Turiner Unternehmen mit. Nach dem Bericht sollen von den Einsparmaßnahmen bei Fiat und GM/Opel zusammen etwa 18 000 Beschäftigte betroffen sein. Auf der Streichliste stehen danach auch Teilbereiche der Werke in Bochum, Kaiserslautern und Rüsselsheim. dpa