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Wirtschaftsminister hält Strommarkt-Pläne für unrealistisch

Essen. epd

Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Garrelt Duin hält die Pläne von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (beide SPD ) zur Neuordnung des Strommarktes für unrealistisch. Er teile nicht die Einschätzung, dass man künftig fünf Gigawatt Importstrom aus dem EU-Ausland einplanen sollte oder dass man in Spitzenverbrauchszeiten einfach den Strombedarf um zehn Gigawatt drosseln könne, sagte Duin der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ)". "Wer außerdem Preisspitzen von 15 000 Euro pro Megawattstunde für vertretbar hält oder bis zu 50 Stunden Stromausfall im Jahr hinnehmen will, betreibt ein Spiel mit der Versorgungssicherheit", sagt er.