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Jobabbau
Ford baut in Deutschland 5000 Stellen ab - auch Saarlouis betroffen

FOTO: dpa / Rolf Vennenbernd
Saarlouis/Köln . Der US-Autobauer Ford will 5000 Arbeitsplätze in Deutschland abbauen, unter anderem in Saarlouis. Die genaue Zahl für den saarländischen Standort stehe noch nicht fest, sagte eine Sprecherin des Unternehmens. dpa/lrs

Den Mitarbeitern seien am Freitag Abfindungs- und Altersteilzeitprogramme angeboten worden. „Wir müssen schauen, wie die Programme angenommen werden“, so die Sprecherin weiter.


Ford hat in Deutschland rund 24 000 Mitarbeiter – 6000 in Saarlouis, knapp 18 000 in Köln und 200 in Aachen. Das ist die Stammbelegschaft – hinzu kommen noch die Leiharbeiter, deren Zahl unklar ist. Die angekündigten Stellenstreichungen betreffen sowohl die Stammbelegschaft als auch die Leiharbeiter.

Mit dem Stellenabbau sollen nach Angaben von Ford mindestens 500 Millionen Dollar eingespart werden. Betroffen von dem Stellenabbau sind neben Saarlouis auch die beiden anderen Standorte Köln und Aachen. Zuvor hatte der „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Samstag) darüber berichtet.



Ford möchte nach eigenen Angaben „betriebsbedingte Kündigungen vermeiden“, hieß es der Zeitung zufolge in einem Schreiben der Geschäftsleitung an die Mitarbeiter. Der Jobabbau solle über Abfindungen für Beschäftigte bis 49 Jahren und Frühverrentungen von Mitarbeitern über 50 Jahren erreicht werden.