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Von Buntstiften bis zu Laufrädern
Jedes vierte Produkt für Kinder fällt bei Stiftung Warentest durch

Von 278 Produkten stellten die Prüfer bei 79 schwerwiegende Sicherheitsprobleme fest (Symbolfoto).
Von 278 Produkten stellten die Prüfer bei 79 schwerwiegende Sicherheitsprobleme fest (Symbolfoto). FOTO: dpa / dpa, bsc
Bei 79 von 278 Produkten stellten die Prüfer schwerwiegende Sicherheitsprobleme fest. Kinderprodukte sind damit besonders häufig „mangelhaft“. Eine häufige Erkenntnis: Die Qualität hängt nicht unbedingt vom Preis ab.

Von Buntstiften über Spielschleim bis zu Laufrädern: Produkte für Kinder sind aus Sicht der Stiftung Warentest besonders häufig mangelhaft. Von 278 Produkten stellten die Prüfer bei 79 schwerwiegende Sicherheitsprobleme fest, wie Vorstand Hubertus Primus am Donnerstag sagte. „Sie bergen Unfallgefahren, sind schadstoffbelastet oder versagen bei der Datensicherheit.“ Bei Kinderprodukten fallen demnach 28 Prozent in Tests der Stiftung durch, im Durchschnitt aller Produkte seien es nur 7 Prozent.


Die Warentester bilanzierten damit 15 Untersuchungen von Kinderprodukten aus diesem und dem vergangenen Jahr. Dabei ließen sie beispielsweise jeden zweiten Hochstuhl durchfallen, stießen auf Schadstoffe in Bezügen von Buggys oder auf unzureichende Anschnallgurte an Fahrradsitzen. Eine häufige Erkenntnis: Die Qualität hängt nicht unbedingt vom Preis ab.

(mlat/dpa)