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Aus für größten Börsengang aller Zeiten?
Saudi-Arabien bläst angeblich Börsengang von Aramco ab

Das Aramco-Logo (Archivbild).
Das Aramco-Logo (Archivbild). FOTO: REUTERS / Ahmed Jadallah
Der geplante größte Börsengang aller Zeiten findet offenbar vorerst nicht statt. Insidern zufolge hat Saudi-Arabien die Emission des staatlichen Ölkonzerns Aramco abgeblasen.

Das sagten vier Brancheninsider der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch. Die Investmentbanker, die das Listing vorbereiten sollten, das parallel an der Börse in Riad und einem ausländischen Handelsplatz stattfinden sollte, seien von ihren Aufgaben entbunden worden. "Die Entscheidung ist schon vor einiger Zeit gefallen, aber das darf niemand sagen", sagte ein saudi-arabischer Insider. Deshalb bewegten sich die Äußerungen nur langsam in diese Richtung. "Erst Verzögerung, dann Absage."


Ein hochrangiger Banker sagte: "Wir haben die Botschaft bekommen, dass der Börsengang auf absehbare Zeit abgesagt ist." Die Platzierung von fünf Prozent der Aramco-Anteile hätte bis zu 100 Milliarden Dollar einbringen sollen. Mehrere ausländische Börsen - unter anderem London, New York und Hongkong - hatten um die Rolle als zweiter Börsenplatz gebuhlt. Organisieren sollten den Börsengang JPMorgan, Morgan Stanley und HSBC.

(felt/Reuters)