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Kommentar
Zusammen mehr Projekte anstoßen

FOTO: SZ / Robby Lorenz
Politik und Wirtschaft ticken unterschiedlich. Während sich die USA, Europa und Russland derzeit gegenseitig politisch bekämpfen, auch durch Sanktionen, sucht die Wirtschaft eher Wege zu einer engeren Zusammenarbeit.

Das macht Sinn, denn die Russische Föderation ist der zweitgrößte Erdölproduzent, verfügt über die weltgrößten Erdgas-Vorräte und ist wichtigster Rohstofflieferant Deutschlands. Zugleich liefert Russland Milllonen-Tonnen Erze und andere Rohstoffe an die saarländische Stahlindustrie. Sanktionen helfen am Ende niemandem. Besser wäre jetzt, mehr gemeinsame Projekte auf den Weg zu bringen, neue, saubere Technologien gemeinsam weiterzuentwickeln und Wege zu finden, Rohstoffe sparsamer einzusetzen. Das schafft Beschäftigung für viele Wissenschaftler und zahlreiche neue Arbeitsplätze auch für die junge Generation.