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Zehn junge Flüchtlinge starten Ausbildung bei der Deutschen Bahn

Berlin. Mit dem Start des neuen Ausbildungsjahrs am 1. September werden bei der Deutschen Bahn auch zehn junge Flüchtlinge ihre reguläre Berufsausbildung beginnen. Die Migranten aus Afghanistan, Syrien, Eritrea und Pakistan hätten dafür zunächst eine Einstiegsqualifizierung absolviert, erklärte eine Sprecherin des Unternehmens. Die Flüchtlinge werden unter anderem zu Mechatronikern und Elektronikern für Betriebstechnik ausgebildet. Die Bahn stellt nach eigenen Angaben bis zum Jahresende rund 120 Plätze zur beruflichen Qualifizierung, Umschulung und Ausbildung für Flüchtlinge zur Verfügung. Stefan Vetter

Mit dem Start des neuen Ausbildungsjahrs am 1. September werden bei der Deutschen Bahn auch zehn junge Flüchtlinge ihre reguläre Berufsausbildung beginnen. Die Migranten aus Afghanistan, Syrien, Eritrea und Pakistan hätten dafür zunächst eine Einstiegsqualifizierung absolviert, erklärte eine Sprecherin des Unternehmens. Die Flüchtlinge werden unter anderem zu Mechatronikern und Elektronikern für Betriebstechnik ausgebildet. Die Bahn stellt nach eigenen Angaben bis zum Jahresende rund 120 Plätze zur beruflichen Qualifizierung, Umschulung und Ausbildung für Flüchtlinge zur Verfügung.


Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit beschäftigte die deutsche Wirtschaft in der ersten Jahreshälfte mehr als 136 000 Menschen aus Asylherkunftsländern. 99 000 davon hätten im Mai eine reguläre versicherungspflichtige Stelle gehabt. Knapp 37 000 seien geringfügig beschäftigt gewesen.

Vertreter der Regierungsparteien hatten sich zuletzt unzufrieden über das Engagement der Wirtschaft bei der Integration von Flüchtlingen gezeigt. So haben etwa die großen Dax-Konzerne nach einer Umfrage der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" von Anfang Juli bislang erst 54 Flüchtlinge eingestellt. Davon entfielen allein 50 auf die Deutsche Post.