| 21:12 Uhr

Banken
Volksbanken im Kampf mit Zinstief

Frankfurt. Kunden von Volks- und Raiffeisenbanken in Deutschland müssen sich auf steigende Gebühren einstellen. Auf niedrige Zinsen und hohe Regulierungskosten müssten die Institute auch mit einer Anpassung der Gebührenpolitik reagieren, sagte der seit Januar amtierende Vorstandsvorsitzende des Genossenschaftsverbandes, Ralf W. Barkey.

Kunden von Volks- und Raiffeisenbanken in Deutschland müssen sich auf steigende Gebühren einstellen. Auf niedrige Zinsen und hohe Regulierungskosten müssten die Institute auch mit einer Anpassung der Gebührenpolitik reagieren, sagte der seit Januar amtierende Vorstandsvorsitzende des Genossenschaftsverbandes, Ralf W. Barkey.


Das Filialnetz wird unterdessen weiter ausgedünnt: Binnen Jahresfrist schrumpfte die Zahl der Zweigstellen im Verbandsgebiet – inklusive Selbstbedienungsstellen – von 6633 auf 6378. Angesichts steigender regulatorischer Anforderungen seien die Banken zunehmend gezwungen, größere Einheiten zu bilden. Erst vor wenigen Tagen hatte die saarländische Bank 1 Saar Fusionspläne bekannt gegeben.

(dpa)