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Schadstoff-Ausstoß
Umwelthilfe: BMW soll bei Abgastest getrickst haben

Berlin.

Das Bundesverkehrsministerium lässt Vorwürfe der Deutschen Umwelthilfe gegen BMW prüfen, Diesel-Abgase nicht ausreichend zu reinigen. Das Kraftfahrt-Bundesamt sei „unmittelbar nach Bekanntgabe der Vorwürfe“ beauftragt worden, ihnen nachzugehen, teilte das Ministerium  mit. Zuvor hatte die Umwelthilfe (DUH) eigene Abgas-Messungen veröffentlicht und dem Autobauer vorgeworfen, die Abgasreinigung über eine unzulässige Abschalteinrichtung herunter zu regeln. BMW weist das zurück und beruft sich auf Tests des TÜV Süd und des Kraftfahrt-Bundesamts. Der TÜV Süd warf der Umwelthilfe Schlamperei beim Test vor. Es geht es um einen BMW 320d aus 2016, der bei alltäglichem Fahrverhalten deutlich mehr gesundheitsschädliche Stickoxide ausstoßen soll als erlaubt, so die DUH.