| 21:57 Uhr

Folgen der Engpässe
Studie: Geringeres Wachstum durch Fachkräftemangel

Düsseldorf. Der Fachkräftemangel in Deutschland hemmt nach Einschätzung von Wirtschaftsexperten zunehmend das Wachstum. Könnten deutsche Firmen diesen Mangel decken, „würde die Wirtschaftsleistung in Deutschland um bis zu 0,9 Prozent oder rund 30 Milliarden Euro höher ausfallen“, heißt es in einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Demnach fehlten 2017 rund 440 000 Fachkräfte – eine Zahl, die seit Jahren stetig ansteigt. Engpässe bei Fachkräften seien ein wichtiger Grund für niedrige Unternehmensinvestitionen und überlastete Kapazitäten, erklärten die IW-Forscher weiter.

Der Fachkräftemangel in Deutschland hemmt nach Einschätzung von Wirtschaftsexperten zunehmend das Wachstum. Könnten deutsche Firmen diesen Mangel decken, „würde die Wirtschaftsleistung in Deutschland um bis zu 0,9 Prozent oder rund 30 Milliarden Euro höher ausfallen“, heißt es in einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Demnach fehlten 2017 rund 440 000 Fachkräfte – eine Zahl, die seit Jahren stetig ansteigt. Engpässe bei Fachkräften seien ein wichtiger Grund für niedrige Unternehmensinvestitionen und überlastete Kapazitäten, erklärten die IW-Forscher weiter.


Auch wenn Firmen alle „passend qualifizierten“ Arbeitslosen einstellen würden, blieben offene Stellen, „die nicht adäquat besetzt werden können“, erklärte das IW. Im vergangenen Jahr seien das rund 437 000 Stellen gewesen, im Jahr 2016 waren es knapp 328 000.