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Preise für Unterkünfte
Studie: Frankfurter Hotels in Deutschland am teuersten

Frankfurt.

Genf ist für Hotelgäste einer Studie zufolge ein besonders teures Pflaster. Die Schweizer Stadt, in der viele internationale Organisationen ihren Sitz haben, führte auch im vergangenen Jahr das Ranking von zwölf europäischen Metropolen an – mit einem durchschnittlichen Zimmerpreis von 242,90 Euro pro Nacht, wie aus einer gestern veröffentlichten Auswertung des Prüfungs- und Beratungsunternehmens PwC hervorgeht. Auf Platz zwei kam Paris (231,30 Euro), gefolgt von Zürich (203,90 Euro). Die Banken- und Messestadt Frankfurt kam mit einem durchschnittlichen Zimmerpreis von 122,10 Euro auf Rang acht. Berlin rangierte mit 95,70 Euro pro Nacht auf Platz 10. Nach Angaben des Hotelverbandes IHA waren die Nettozimmerpreise im vergangenen Jahr in Deutschland insgesamt im Durchschnitt um 1,3 Prozent auf 95 Euro gestiegen. Damit liege man unter dem Wert des europäischen Auslands von 97 Euro (plus 2,5 Prozent), sagte der Verbandsvorsitzende Otto Lindner jüngst in Berlin. Die Zahl der internationalen Besucher in Europa stieg PwC zufolge binnen Jahresfrist um acht Prozent. Vor allem bei Touristen aus den USA, China und zunehmend auch wieder aus Russland würden europäische Reiseziele immer beliebter