| 21:16 Uhr

Air-Berlin-Pleite
Streit um Insolvenz stellt Niki-Verkauf erneut infrage

Berlin. Der geplante Verkauf der Air-Berlin-Tochter Niki wird für die Beschäftigten zur Zitterpartie. Denn das im Dezember in Berlin beantragte Insolvenzverfahren für die österreichische Fluggesellschaft muss eigentlich in Österreich beantragt werden. Das entschied gestern das Landgericht Berlin und hob damit einen Beschluss des Amtsgerichts auf. Niki kann noch Beschwerde gegen den Beschluss einlegen.

Der geplante Verkauf der Air-Berlin-Tochter Niki wird für die Beschäftigten zur Zitterpartie. Denn das im Dezember in Berlin beantragte Insolvenzverfahren für die österreichische Fluggesellschaft muss eigentlich in Österreich beantragt werden. Das entschied gestern das Landgericht Berlin und hob damit einen Beschluss des Amtsgerichts auf. Niki kann noch Beschwerde gegen den Beschluss einlegen.



Was das für den geplanten Verkauf des Ferienfliegers an den britischen IAG-Konzern bedeutet, blieb gestern offen. Der vorläufige Insolvenzverwalter Lucas Flöther hatte gewarnt, ein Wechsel der Zuständigkeit könnte den geplanten Verkauf des Ferienfliegers an IAG hinfällig machen. Der spanische Billigflieger Vueling, eine IAG-Tochter, will wesentliche Teile von Niki für 20 Millionen Euro übernehmen. Der Kaufvertrag kann erst vollzogen werden, wenn das Insolvenz­verfahren formell eröffnet ist.