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Autobauer
Streit bei Opel über Tariferhöhung

Rüsselsheim.

Beim kriselnden Autobauer Opel streiten Management und Arbeitnehmervertreter um die Gehälter der rund 19 000 Beschäftigten in den deutschen Werken. Das Tochter-Unternehmen des französischen PSA-Konzerns hat nach Gewerkschaftsangaben versucht, die anstehende Tariferhöhung zu verschieben. Neben einer Einmalzahlung von 100 Euro im März greift nach dem neuen Metall-Flächentarifvertrag zum April eine Gehaltserhöhung von 4,3 Prozent. Die Arbeitnehmervertreter haben die Pläne von PSA nach eigenen Angaben strikt abgelehnt und auf Auszahlung bestanden.