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Eine halbe Million Euro
Schmidt Küchen investiert in Saar-Werk

Türkismühle. Der saarländische Küchen-Hersteller Schmidt Küchen investiert eine halbe Million Euro in ihr Stammwerk in Türkismühle. Das Unternehmen mit Doppelsitz in Deutschland und Frankreich hat während der Betriebsferien auf einer Strecke von 180 Metern drei neue Förderbänder installiert. red

Durch die neue Bandanlage sollen die Prozesskette verbessert und auch die Qualität erhöht werden. Denn weil die Teile automatisch transportiert werden, sinkt nach Angaben des Unternehmens das Risiko von Beschädigungen.


Wichtiger sei aber die ergonomische Verbesserung der Arbeitsplätze, teilt Schmidt Küchen mit. Durch die neue Anlage müssten Mitarbeiter jetzt deutlich weniger Teile heben. Auf beiden Förderstrecken werden täglich 360 Kubikmeter Material verladen. „Es ist ein weitreichender ergonomischer Fortschritt. Wo früher viel Krafteinsatz notwendig war, werden die Kollegen fortan nachhaltig entlastet“, sagt Projektleiter Marvin Uhlig. Mit der neuen Anlage werde auch digital aufgerüstet, sagt Uhlig. Sämtliche Teile sind codiert und können so den jeweiligen Aufträgen zugeordnet werden.

Schmidt-Geschäftsführer Christian Kockler sieht die Investition auch als Folge des Wachstums. 2017 hatte die Schmidt-Gruppe erstmals mehr als eine Million Möbel pro Jahr produziert. Neben Türkismühle produziert die Schmidt-Gruppe vorwiegend im Elsass – drei Werke befinden sich in Sélestat, eines am Hauptsitz in Lièpvre. Schmidt beschäftigt insgesamt 1648 Mitarbeiter.