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Viel Bürokratie
Rehlinger fordert Erleichterungen für grenznahe Unternehmen

Saarbrücken. Deutsche Betriebe nahe der französischen Grenze klagen über neue und umfangreiche Bürokratie im Nachbarland. Die saarländische Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) und ihre Kollegen aus Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg drängen auf Erleichterungen.

Sie haben gemeinsam einen Brief an Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und die französische Arbeitsministerin Muriel Pénicaud geschrieben. Darin fordern sie ein Abkommen zwischen den beiden Ländern, das den wirtschaftlichen Austausch vereinfache, teilte das saarländische Ministerium mit. An die Erarbeitung eines solchen Vertrags wollen die Länder vom Bund einbezogen werden. Firmen klagen zum Beispiel über komplizierte  Anmeldeverfahren, umfängliche Dokumentierungs- und Nachweispflichten in französischer Sprache oder die Benennung eines Vertreters in Frankreich mit französischer elektronischer Adresse.