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Grenzüberschreitende Arbeit
Rehlinger entwarnt bei Gebühr für Entsendung

Saarbrücken. () Die geplante Verwaltungsgebühr von 40 Euro pro entsendetem Arbeitnehmer nach Frankreich wird nicht kommen. Das teilte die saarländische Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) gestern mit. „Das französische Arbeitsministerium hat ein entsprechendes Dekret erlassen“, bestätigte Rehlinger.

Die Ministerin bezeichnet den Verzicht auf eine Verwaltungsgebühr als Signal für den Wirtschaftsraum in der Großregion: „Viele saarländische Dienstleister setzen regelmäßig Beschäftigte in Frankreich ein. Die Verwaltungsgebühr hätte gerade für die kleinen und mittleren Unternehmen im Saarland zu einer finanziellen Belastung geführt“, sagt Rehlinger.


Ursprünglich war die Einführung der Verwaltungsgebühr zum 1. Januar vorgesehen. Rehlinger hatte sich nach Angaben des Ministeriums im vergangenen Jahr mit ihren Amtskollegen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz an Arbeitsministerin Muriel Pénicaud gewandt, um auf drohende bürokratische Hürden hinzuweisen.Das zahle sich nun aus, sagt sie.