| 20:34 Uhr

Schweden in Schwierigkeiten
Rabatte lassen Gewinn bei Modekette H&M einbrechen

Die Modekette H&M steckt in Schwierigkeiten.
Die Modekette H&M steckt in Schwierigkeiten. FOTO: Hauke-Christian Dittrich / dpa
Stockholm. Die schwedische Modekette Hennes & Mauritz (H&M) hat wegen hoher Rabatte einen deutlichen Gewinneinbruch hinnehmen müssen. Im ersten Geschäftsquartal bis Ende Februar sackte der Gewinn gemessen am Vorjahreszeitraum um fast die Hälfte auf 1,37 Milliarden schwedische Kronen (134 Millionen Euro) ab, wie das Unternehmen gestern in Stockholm mitteilte. Das konnte auch ein Sonderertrag im Zuge der US-Steuerreform nicht wettmachen. Der Umsatz fiel um 1,7 Prozent auf 46,2 Milliarden Kronen.

Die schwedische Modekette Hennes & Mauritz (H&M) hat wegen hoher Rabatte einen deutlichen Gewinneinbruch hinnehmen müssen. Im ersten Geschäftsquartal bis Ende Februar sackte der Gewinn gemessen am Vorjahreszeitraum um fast die Hälfte auf 1,37 Milliarden schwedische Kronen (134 Millionen Euro) ab, wie das Unternehmen gestern in Stockholm mitteilte. Das konnte auch ein Sonderertrag im Zuge der US-Steuerreform nicht wettmachen. Der Umsatz fiel um 1,7 Prozent auf 46,2 Milliarden Kronen.


H&M steckt seit geraumer Zeit in Schwierigkeiten. Online-Händler wie Zalando und Asos ziehen Kunden ab. Auch beim Preis ist H&M nicht mehr das Maß aller Dinge. Modeketten wie Primark sind noch billiger. Gegen den großen Rivalen aus Spanien, Inditex, hat H&M ebenfalls das Nachsehen. Die Zara-Muttergesellschaft ist wesentlich schneller, wenn es darum geht, die neuesten Modetrends in die Läden zu bekommen.

Jüngst hatte H&M-Chef Karl-Johan Persson angekündigt, dass die Modekette erst im kommenden Geschäftsjahr wieder profitabel wachsen werde. Er setzt große Hoffnungen auf den Ausbau des Online-Handels.