| 20:40 Uhr

Rekord
Zahl der Pendler steigt auf neuen Rekordwert

Berlin. Morgens um sechs Uhr auf die Autobahn oder in den Zug, abends erst spät wieder daheim ankommen – für Millionen Bundesbürger ist pendeln Alltag. Im vergangenen Jahr stieg der Anteil der pendelnden Beschäftigten um 0,2 Prozentpunkte auf einen neuen Rekordwert von 59,4 Prozent. Das teilte das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung mit. Damit wuchs die Zahl der Pendler von knapp 18 auf 18,4 Millionen.

Morgens um sechs Uhr auf die Autobahn oder in den Zug, abends erst spät wieder daheim ankommen – für Millionen Bundesbürger ist pendeln Alltag. Im vergangenen Jahr stieg der Anteil der pendelnden Beschäftigten um 0,2 Prozentpunkte auf einen neuen Rekordwert von 59,4 Prozent. Das teilte das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung mit. Damit wuchs die Zahl der Pendler von knapp 18 auf 18,4 Millionen.


Die Stadt mit den meisten Arbeitnehmern, die außerhalb wohnen, war München mit 365 000 Pendlern. Zu den Hauptgründen zählten die hohen Miet- und Immobilienpreise in den Städten sowie die gestiegene Beschäftigung, erklärte das Institut. Auch die Pendel-Entfernungen werden immer länger. So betrug der Durchschnitt des einfachen Arbeitswegs im vergangenen Jahr 16,91 Kilometer, 1999 waren es nur 14,59 Kilometer. Doch auch lange Strecken sind für viele normal. So ist der Anteil der Pendler mit einem einfachen Arbeitsweg von über 50 Kilometern  auf 6,2 Prozent gestiegen.