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Arbeitsreform Frankreich
Paris will Arbeitslosestrenger kontrollieren

Paris. Die französische Regierung bereitet einem Medienbericht zufolge eine strengere Kontrolle von Arbeitslosen bei der Jobsuche vor. Das Arbeitsministerium erwägt laut der Wochenzeitung „Le Canard enchaîné“ teils härtere Sanktionen für Empfänger von Arbeitslosengeld, die nicht aktiv genug nach einer neuen Stelle suchen. Demnach könnten Arbeitslose mit der geplanten Reform der Arbeitslosenversicherung zudem verpflichtet werden, jeden Monat aufzulisten, was sie für die Jobsuche getan haben. Eine offizielle Bestätigung für solche Pläne gab es zunächst nicht.

Laut dem Artikel könnten die Bezüge von Arbeitslosen, die sich nicht genug um eine Stelle bemühen, künftig für zwei Monate um 50 Prozent reduziert werden; im Wiederholungsfall könnte das Geld zwei Monate komplett gestrichen werden. Die geplanten Änderungen müssen noch beraten werden.