Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 20:42 Uhr

Kommentar zum Tarifstreit
Möglichst schnell zurück an den Verhandlungstisch

FOTO: Robby Lorenz / SZ

Der Tarifkonflikt in der Metall- und Elektroindustrie wird von allen Branchen sehr genau verfolgt. Die IG Metall will sich zum Vorreiter für neue Arbeitsbedingungen in Betrieben machen. Es geht um die Verminderung von Arbeitszeiten durch einen befristeten Teilzeitanspruch inklusive Rückkehrgarantie auf Vollzeit bei gleichzeitigem Lohnzuschuss für besonders belastete Beschäftigungsgruppen. Sollte dies Wirklichkeit werden, hat dies Sogwirkung auf alle  Branchen. Wer aber soll das bezahlen? Solch starke Umbrüche müssen Arbeitgeber und Arbeitnehmer wohl am Ende gemeinsam finanziell stemmen. Selbst das reicht nicht. In dieser Grundsatzfrage ist der Staat gefordert, durch neue Gesetze für Klarheit zu sorgen. Es geht um die soziale Frage,  wie man Arbeit organisieren und bezahlen kann, so dass jeder Beschäftigte einen Anspruch erhält, für die Pflege von Angehörigen zu Hause zu sein, und sich das auch leisten kann.  Die Tarifpartner werden diese hohe Hürde kaum alleine überwinden können.  Sie sollten deshalb schnell an den Verhandlungstisch zurückkehren, um mit Brücken zu bauen für die Lösung dieses wichtigen grundsätzlichen Problems in Deutschland.