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Arbeitsmarkt
Mitarbeiter müssen nach Firmenpleite lange verzichten

Nürnberg. Arbeitnehmer, die von einer Firmenpleite betroffen waren, verdienen laut einer Studie fünf Jahre danach im Durchschnitt rund 4000 Euro jährlich weniger als vor der Insolvenz. Zu diesem Zeitpunkt hätten sie auch immer noch ein erhöhtes Risiko, arbeitslos zu sein.

Bei denjenigen, die eine Beschäftigung gefunden haben, zeigten sich erhöhte Anteile von Zeitarbeit und geringfügiger Beschäftigung, wie aus einer Studie des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervorgeht. Das Risiko, als Arbeitnehmer von einer Insolvenz betroffen zu sein, sei aber gering.