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Millionen für Energieforschung im Saarland

Saarbrücken. Wie lassen sich Energieerzeuger künftig intelligent vernetzen, um trotz schwankender Einspeisemengen durch erneuerbare Energien eine stabile Stromversorgung zu gewährleisten? Dieser Frage will ein Konsortium von 27 Firmen in der Projektgruppe Designetz auf den Grund gehen. Gestern hat das Bundeswirtschaftsministerium bekanntgegeben, dass es das Projekt mit 30 Millionen Euro fördern wird. Joachim Wollschläger

Wie lassen sich Energieerzeuger künftig intelligent vernetzen, um trotz schwankender Einspeisemengen durch erneuerbare Energien eine stabile Stromversorgung zu gewährleisten? Dieser Frage will ein Konsortium von 27 Firmen in der Projektgruppe Designetz auf den Grund gehen. Gestern hat das Bundeswirtschaftsministerium bekanntgegeben, dass es das Projekt mit 30 Millionen Euro fördern wird.


Bei Designetz geht es laut Alexander Schalk vor allem darum, Kommunikationslösungen und intelligente Steuerungen zu erforschen, die beispielsweise in der Lage sind, überschüssigen Strom schnell in Regionen umzuleiten, wo er fehlt. Schalk ist beim Projektpartner VSE für Designetz zuständig. Das Projekt ist mit 66 Millionen Euro veranschlagt, die weitgehend von den Partnern aufgebracht werden. Da die Designetz-Partner neben dem Saarland auch in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz angesiedelt sind, ist noch offen, wie viel Fördergeld genau den Saar-Partnern zugutekommt. "Die Förderbescheide sind noch nicht verschickt", sagt Schalk. Im Saarland sind an Designetz unter anderem die VSE, Hager, die Stadtwerke Saarlouis, die Hochschule für Technik und Wirtschaft, das DFKI sowie die Saar-Uni beteiligt.