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| 20:38 Uhr

Tarifstreit
Metall-Tarifpartner verhandeln wieder

Frankfurt/Stuttgart. Im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie streben Gewerkschaft und Arbeitgeber doch noch eine Lösung am Verhandlungstisch an. Der Vorstand der IG Metall verzichtete am Freitag zunächst darauf, Tages-Warnstreiks in Gang zu setzen. Stattdessen sollten noch am Freitag die am Mittwoch abgebrochenen Verhandlungen im Pilotbezirk Südwest wieder aufgenommen werden. Der IG-Metall-Vorstand setzte den Verhandlungsteams eine Frist bis Samstagmittag, um in Stuttgart zu einem belastbaren Ergebnis zu kommen.

Im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie streben Gewerkschaft und Arbeitgeber doch noch eine Lösung am Verhandlungstisch an. Der Vorstand der IG Metall verzichtete am Freitag zunächst darauf, Tages-Warnstreiks in Gang zu setzen. Stattdessen sollten noch am Freitag die am Mittwoch abgebrochenen Verhandlungen im Pilotbezirk Südwest wieder aufgenommen werden. Der IG-Metall-Vorstand setzte den Verhandlungsteams eine Frist bis Samstagmittag, um in Stuttgart zu einem belastbaren Ergebnis zu kommen.

„Klar ist aber auch, wenn morgen kein Ergebnis kommt, wird der Vorstand der IG Metall darüber entscheiden, ob die nächste Eskalationsstufe zu beschließen wäre“, sagte der Erste Vorsitzende Jörg Hofmann. Dies schließe neben neuartigen bundesweiten Tages-Warnstreiks mit ein, in einzelnen Regionen direkt in die Urabstimmung über Flächenstreiks zu gehen.

Der Arbeitgeberverband Südwest-Metall nahm die Einladung zur fünften Verhandlungsrunde an. Verhandlungsführer Stefan Wolf hatte die Gewerkschaft am Donnerstag vor einer Eskalation gewarnt. Er schloss nicht aus, dass die Arbeitgeber gegen mögliche Streiks „massiv juristisch“ vorgehen.

Im Zentrum des Konflikts steht die Gewerkschaftsforderung, dass Beschäftigte ihre Arbeitszeit für die Dauer von bis zu zwei Jahren auf 28 Wochenstunden reduzieren können – bei teilweisen Lohnausgleich, was die Arbeitgeber bislang strikt ablehnen und für illegal halten. Über die Entgelte wurde noch nicht verhandelt. Die IG Metall verlangt  sechs Prozent mehr Geld. Die Arbeitgeber bieten bislang zwei Prozent.