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Tarifstreit
Metall-Arbeitgeber und IG Metall fordern Kompromissbereitschaft

Böblingen/Saarbrücken. Begleitet von weiteren Warnstreiks haben sich Arbeitgeber und Gewerkschaft in Baden-Württemberg zur dritten Runde der Tarifverhandlungen für die Metall- und Elek­troindustrie getroffen. Zum Auftakt verlangten gestern in Böblingen bei Stuttgart beide Verhandlungsführer von der jeweils anderen Seite, sich zu bewegen. „Wir erwarten heute, dass die Arbeitgeber einen deutlichen Schritt nach vorne machen“, sagte IG-Metall-Bezirksleiter Roman Zitzelsberger. „Wir erwarten, dass die IG Metall heute auf uns zugeht und uns auch Möglichkeiten aufzeigt, wie wir Arbeitsvolumen nach oben bringen können“, entgegnete Südwestmetall-Chef Stefan Wolf.

In der Nacht auf Donnerstag beteiligten sich nach Gewerkschaftsangaben rund 2500 Metaller an Protestaktionen beim Ford-Werk in Saarlouis. In Sulzbach folgten laut IG Metall rund 700 Beschäftigte von Hydac und Magna dem Streikaufruf.



Die Gewerkschaft fordert für die deutschlandweit rund 3,9 Millionen Metaller sechs Prozent mehr Geld und die Option, die Arbeitszeit befristet auf 28 Wochenstunden senken zu können.