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Kommentar
Post-Leistung muss bezahlt werden

 Wollschlaeger_Joachim
Wollschlaeger_Joachim FOTO: SZ / Robby Lorenz
Waren das noch Zeiten, als das Versenden eines Briefs gerade mal 30 Pfennig kostete. Wer diesem Porto heute nachweint, darf aber nicht übersehen, wie sehr sich die Post-Wirklichkeit verändert hat. Briefe sind nicht mehr in Mode, wer privat kommuniziert, schickt Mails oder Whats-App-Nachrichten. Von Joachim Wollschläger
Joachim Wollschläger

Trotzdem muss die Post weiterhin die zeitnahe Zustellung in entlegendste Gegenden garantieren. Wer diesen Service auch künftig will, muss im Gegenzug bereit sein, auch mehr zu zahlen. In anderen Ländern Europas ist diese Einsicht längst da. Teilweise kosten Briefe dort Tarife, von denen Deutschland noch weit entfernt ist. Wir jammern noch auf vergleichsweise „niedrigem“ Niveau.