| 20:46 Uhr

Energie
General Electric baut 12 000 Jobs in Kraftwerkssparte ab

Frankfurt. Nur wenige Wochen nach Siemens will nun auch der US-Industriekonzern General Electric (GE) seine Kraftwerkssparte zusammenstreichen. Weltweit will das Unternehmen rund 12 000 Stellen abbauen, davon 1600 an den deutschen Standorten Mannheim, Stuttgart, Berlin, Mönchengladbach und Kassel. Die Fertigungen von „GE Power Conversion“ in Berlin und von „GE Grid Solutions“ in Mönchengladbach sollen ganz geschlossen werden, kündigte das Unternehmen an. Wie Siemens nennt auch GE den Preisdruck und die schwache Nachfrage nach konventionellen Kraftwerken als wesentliche Gründe für die Entscheidung.

Der US-Konzern stellt wie Siemens Gasturbinen und andere Kraftwerkstechnik her. Die Nachfrage ist wegen der zunehmenden Verbreitung von Wind- und Solaranlagen spürbar gesunken und damit auch die erzielbaren Preise.  Die IG Metall kündigte umgehend Widerstand gegen die Pläne an.