| 21:12 Uhr

Arbeitsmarkt
Forscher sehen Job-Boom vor dem Höhepunkt

Nürnberg. Die Arbeitslosigkeit auf einem Rekordtief, die Beschäftigung auf einem historischen Hoch – nach Einschätzung von Arbeitsmarktforschern wird der Job-Boom in diesem Jahr seinen Höhepunkt erreichen. Denn 2018 dürften so viele neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze entstehen wie nie zuvor, berichtete das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Die Arbeitslosigkeit auf einem Rekordtief, die Beschäftigung auf einem historischen Hoch –  nach Einschätzung von Arbeitsmarktforschern wird der Job-Boom in diesem Jahr seinen Höhepunkt erreichen. Denn 2018 dürften so viele neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze entstehen wie nie zuvor, berichtete das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).


Mit noch mehr Dynamik rechnet die Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit danach erst mal nicht. „Die großen Beschäftigungssteigerungen wären ohne Zuwanderung nicht möglich gewesen. Die demografische Schrumpfung wird dieser Entwicklung aber in den nächsten Jahren Grenzen setzen“, sagte IAB-Arbeitsmarktforscher Enzo Weber mit Blick auf die altersbedingt sinkende Zahl von Männern und Frauen im erwerbsfähigen Alter.

Ähnlich gut beurteilen auch die Jobvermittler in den 156 deutschen Arbeitsagenturen die Lage. Bis weit in das Frühjahr hinein seien die Aussichten sehr gut. Sie rechnen nicht nur mit einer steigenden Erwerbstätigen-Zahl, sondern auch mit einem ähnlich starken Rückgang der Arbeitslosenzahlen wie 2017, berichteten sie in der monatlichen IAB-Umfrage. Alle drei Indikatoren des IAB-Arbeitsmarktbarometers bewegten sich deshalb weiter auf hohem Niveau.