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Kommentar
Eine Chance für junge Leute

FOTO: SZ / Robby Lorenz
Wenn das Saarland künftig für junge Menschen als Arbeits- und Lebensmittelpunkt attraktiv sein soll, dann muss man ihnen auch Anreize bieten. Der gezielte Ausbau der Gaming-Szene zu einer starken Wirtschaftsbranche ist da eine gute Idee. Von Thomas Sponticcia
Thomas Sponticcia

In dieser Szene tummeln sich zahlreiche kreative Menschen. Deshalb muss man „netzwerken“, sie alle zusammenbringen. Zumal das Saarland schon über eine Reihe von Institutionen verfügt, die sich mit ihrem Fachwissen einbringen können: vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) bis zur Hochschule für Bildende Künste (HBK). Dennoch darf man die Erwartungen auch nicht zu hoch ansetzen. Die vom Landeshaushalt bereitgestellten 100 000 Euro jährlich fallen im Vergleich bescheiden aus. Bundesländer wie Bayern oder Baden-Württemberg sind hier mit einer Millionenförderung unterwegs. Das Interesse ist jedoch geweckt. Schon zu der Pressekonferenz waren auffallend viele junge Leute gekommen.