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Solarstrom
Ein kleiner Schritt für die Energiewende

FOTO: SZ / Robby Lorenz
Das Saarland greift nach einem Strohhalm, um bei der Ökostrom-Erzeugung voranzukommen: Ackerflächen für Solaranlagen bereitzustellen. Die neuen Ausschreibungsverfahren lassen kaum andere Chancen. Von Volker Meyer zu Tittingdorf
Volker Meyer zu Tittingdorf

Denn mit großen Windpark-Projekten kann das Saarland gegen die norddeutschen Küstenländer nicht punkten. Und frühere Bergbauflächen für Solaranlagen herzurichten, wäre zwar sinnvoll, ist aber teurer als anderswo und damit jetzt zum Scheitern verurteilt. Das Potenzial für Solar-Felder ist aber begrenzt. Denn die Maßstäbe müssen streng sein. Acker, der ja vorrangig der Erzeugung von Nahrungs- und Futtermitteln dient, darf nicht in großem Maße zur Energiegewinnung umgenutzt werden. So bleibt nur die Möglichkeit, einen kleinen Schritt bei der Energiewende voranzukommen. Es ist aber richtig, dass das Land diesen Schritt geht.