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Deutsche Post
Die Post darf Briefe nicht liegen lassen

FOTO: SZ / Robby Lorenz
Die Deutschen schreiben immer weniger Briefe. E-Mail und Internet machen den klassischen Briefverkehr zunehmend überflüssig. Dass die Deutsche Post angesichts dieses Trends weniger häufig die Briefkästen leert, ist mit Blick auf die Kosten eine logische Konsequenz.

Die geringere Leerungshäufigkeit ist auch für die Verbraucher akzeptabel, wenn der Brief am Tag nach der Leerung höchstwahrscheinlich ankommt. Das bedeutet nämlich, dass ein Brief nach Einwurf in den Briefkasten im Normalfall spätestens am übernächsten Tag beim Adressaten liegt – wenn die Post denn wirklich werktäglich zustellt. In diesem Punkt darf es kein Pardon mit der Deutschen Post geben. Wenn das Unternehmen Briefe bewusst liegen lässt, muss die Aufsichtsbehörde durchgreifen.