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Deutsche wollen kaum noch gründen

Frankfurt. Die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt dämpft die Lust der Bundesbürger auf Unternehmertum. Die Zahl der Existenzgründer sank im vorigen Jahr um 91 000 auf das Rekordtief von 672 000. "Zur steten Erneuerung unserer Volkswirtschaft benötigen wir vor allem mehr Chancengründer, die häufiger Marktneuheiten an den Start bringen", sagte KfW-Chefvolkswirt Jörg Zeuner bei der Vorstellung des KfW-Gründungsmonitors. Fehlten heute die Gründer, leide morgen die Wettbewerbsfähigkeit. Den Angaben zufolge waren 2016 Jahr nur neun von 100 Gründern vorher arbeitslos. Agentur

Die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt dämpft die Lust der Bundesbürger auf Unternehmertum. Die Zahl der Existenzgründer sank im vorigen Jahr um 91 000 auf das Rekordtief von 672 000. "Zur steten Erneuerung unserer Volkswirtschaft benötigen wir vor allem mehr Chancengründer, die häufiger Marktneuheiten an den Start bringen", sagte KfW-Chefvolkswirt Jörg Zeuner bei der Vorstellung des KfW-Gründungsmonitors. Fehlten heute die Gründer, leide morgen die Wettbewerbsfähigkeit. Den Angaben zufolge waren 2016 Jahr nur neun von 100 Gründern vorher arbeitslos.