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In Nordsee und Atlantik
Deutsche Fischer dürfen mehr Hering fangen

Brüssel. Deutsche Fischer dürfen im kommenden Jahr deutlich mehr Hering aus der Nordsee ziehen als noch 2017. Die erlaubte Fangmenge steigt nach einer Einigung der EU-Fischereiminister um 25 Prozent auf rund 64 700 Tonnen. Beim Kabeljau erhöht sich die Quote für Deutschland um zehn Prozent. Einschränkungen gibt es dagegen bei der Scholle mit einem Minus von 13 Prozent. Erstmals gelten zudem feste Einschränkungen beim Aalfang. Umweltschützern geht dies nicht weit genug.

Die zuständigen EU-Minister legen jedes Jahr die sogenannten zulässigen Gesamtfangmengen für die Nordsee und den Nordost-Atlantik fest. Anhand dieser Mengen entfallen auf die einzelnen Staaten nach festen Verteilschlüsseln die jeweiligen nationalen Fangmengen. Im kommenden Jahr ist nun zudem beim Seelachs ein Plus von sechs Prozent vorgesehen.