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Existenzsorgen
Dehoga Saar warnt vor Hotel-Sterben

Saarbrücken. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband Saarland (Dehoga) rechnet mit einem Hotel-Sterben, wenn es nicht gelingt, Saarbrücken für Gäste attraktiver zu machen. red/mzt

Der Verband betrachtet mit Sorge, dass voraussichtlich erst in sieben Jahren die Pläne für ein neues Messe- und Kongresszentrum in Saarbrücken umgesetzt seien, während sich bis September kommenden Jahres die Kapazitäten von Hotels im Stadtzentrum um 625 Betten erhöhten. „Wenn wir abwarten, bis das neue Messe- und Kongresszentrum steht, werden bis dorthin andere Hotels sterben“, warnte Gudrun Pink, Präsidentin des Dehoga Saarland.


Sie forderte forcierte Anstrengungen im City-Marketing. „Saarbrücken muss attraktiver werden, damit ein Zuwachs an Gästen erreicht wird. Im Moment vermissen wir auf ganzer Linie ein schlüssiges Konzept, das zusätzliche Übernachtungen generiert“, sagte Pink. Schließlich sei in Saarbrücken von Januar bis August die Zahl der Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,8 Prozent zurückgegangen.