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Wege in einen Beruf
Bundesminister Heil bekräftigt Pläne für Arbeitslose

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und die saarländische Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (beide SPD, rechts) informieren sich im Gespräch mit Corsina Baranyai über das „Wertstatt“-Projekt in Saarbrücken.
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und die saarländische Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (beide SPD, rechts) informieren sich im Gespräch mit Corsina Baranyai über das „Wertstatt“-Projekt in Saarbrücken. FOTO: Oliver Dietze
Saarbrücken. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat sich gestern im Saarland über die Situation von Langzeitarbeitslosen informiert. Heil besuchte das Wertstatt-Projekt des Zentrums für Bildung und Beruf (ZBB) in Saarbrücken und in St.

Ingbert das Festo-Lernzentrum für berufliche Aus- und Weiterbildung. Das Ziel des Wertstatt-Projektes besteht in der beruflichen Eingliederung jugendlicher und erwachsener Erwerbsloser. Die saarländische Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger und die Saarbrücker Bundestagsabgeordnete Josephine Ortleb (beide SPD) haben Heil begleitet.


Der Minister bekräftigte seine Absicht, Betroffenen „dauerhafte Perspektiven zu geben“ und sie „nicht durch kurzatmige Maßnahmen zu jagen“. Konkret will er bundesweit in den nächsten Jahren bis zu 150 000 Menschen aus der Langzeitarbeitslosigkeit holen. Dafür will er ab dem 1. Januar 2019 vier Milliarden Euro bereitstellen.

(tau)