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Mittel im Haushalt
Bund will Messe- und Kongressstandort Saar fördern

Berlin/Saarbrücken. Der Bund will das Saarland finanziell dabei unterstützen, den Messe- und Kongressstandort Saarbrücken weiterzuentwickeln. Das teilten Saar-Ministerpräsident Tobis Hans (CDU) und seine Stellvertreterin Anke Rehlinger (SPD) gestern mit.

Ein entsprechendes Modellvorhaben soll in den Haushalt des Bundesbauministeriums aufgenommen werden. Es handelt sich um Mittel der Städtebauförderung. Damit sollen die Erweiterung der Congresshalle und der Neubau einer Multifunktionshalle vorangetrieben werden, heißt es in der Mitteilung weiter.


Auf Anfrage bestätigte eine Sprecherin der Landesregierung allerdings, dass auch der Neubau der Saarlandhalle in dieses Vorhaben mit einbezogen werden könne.  Exakte Kostenschätzungen lägen aber noch nicht vor, heißt es in der Mitteilung weiter. Insgesamt könne die die Investition jedoch den Bereich von rund 90 Millionen Euro erreichen. Daran könnte sich der Bund mit 50 Prozent, maximal aber mit 90 Millionen Euro beteiligen.

Das Modellprojekt sei ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Wirtschaftsstruktur in Saarbrücken, sagte Wirtschaftsministerin Rehlinger. „Der Congress-, Messe- und Eventmarkt stellt weiterhin ein großes Wachstumssegment in Deutschland dar, das wirtschaftliche Wertschöpfung generiert und standortpolitisch gerade auch für Saarbrücken von großer Bedeutung ist“, so die Ministerin. Saarbrückens Oberbürgermeister Charlotte Britz (SPD) bewertete die Entscheidung des Bundes „als großen Erfolg für das gesamte Land“. Das Vorhaben sei von zentraler Bedeutung.