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Trumps Steuerreform
Apple holt Milliarden heim

Cupertino.

Apple will nach der US-Steuerreform den Großteil seiner gewaltigen Geldreserven von mehr als 250 Milliarden Dollar ins Heimatland bringen. Zusätzlich zu einer beispiellosen Steuerzahlung von 38 Milliarden Dollar (knapp 31 Milliarden Euro) stellte der iPhone-Konzern massive Investitionen in den USA in Aussicht. Die EU-Kommission betonte, der Schritt ändere nichts an der Forderung, Apple solle mindestens 13 Milliarden Euro Steuern in Irland nachzahlen. Amerikanische Unternehmen müssen auf Auslandsgewinne bisher 35 Prozent Steuern zahlen. Deshalb sammelten US-Konzerne mehr als drei Billionen Dollar auf Auslandskonten an. Nach der unter US-Präsident Donald Trump beschlossenen Reform soll Bargeld nun mit 15,5 Prozent besteuert werden und weniger liquide Werte mit acht Prozent.