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Kommentar
Hohes Risiko für Bayer

FOTO: SZ / Robby Lorenz
Das strategische Ziel Bayers bei der Monsanto-Übernahme war klar. Das Unternehmen wollte weltweit führender Saatgut-Hersteller und erste Kraft bei Unkrautvernichtern werden. Doch der Prozessausgang in Amerika zeigt, wie hoch das Risiko dieser Übernahme für die Deutschen ist.
Joachim Wollschläger

Obwohl die Krebsgefahr von Glyphosat nicht eindeutig belegt ist, drohen hohe Zahlungen. Denn auch die Unschädlichkeit ist höchst umstritten. Bisher ist es Monsanto auch mit zahlreichen Studien nicht gelungen, den Verdacht auszuräumen, dass Krebs-Erkrankungen auf das Mittel zurückzuführen sind. Der aber reicht aus, um US-Jurys zu hohen Schadenersatzzahlungen zu bewegen. Monsanto kann für Bayer noch sehr teuer werden.