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Kommentar
Weiter unter Beobachtung

FOTO: SZ / Robby Lorenz
Der Augenschein und die Angaben der Geschäftsführung sind nicht ganz deckungsgleich: Während der B’est-Chef von hohem Besucherandrang spricht, bleibt das Gedränge noch aus. Von Joachim Wollschläger
Joachim Wollschläger

Klarheit gibt es erst, wenn das Unternehmen zum Jahresende seine Zahlen nennt. Dann wird sich zeigen, ob aktuell noch eher Zweckoptimismus herrscht oder ob B’est tatsächlich zu einem Besuchermagnet wird, der auch dem saarländischen Handel die Kundschaft abspenstig macht. Das nämlich war die Befürchtungen der hiesigen Geschäfte: Dass da unweit der Grenze ein Zentrum entsteht, das so viel Reiz vor allem auf die französische Kundschaft ausübt, dass diese dann den Geschäften in Saarbrücken, Saarlouis oder auch den anderen saarländischen Zentren fernbleiben. In jedem Fall gilt: Der Saar-Handel sollte die Entwicklung im B’est aufmerksam unter Beobachtung halten. Dort gibt es nicht nur attraktive Läden, das Management setzt zunehmend auch auf ein passendes Umfeld.