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Mehr Gründungen aus Jobcentern heraus
So hat „Fordern und Fördern“ Sinn

FOTO: SZ / Robby Lorenz
Im Rahmen der Agenda-2010-Reformen war immer wieder von Fordern und Fördern von Arbeitslosen die Rede. So wichtig die Eigeninitiative von Betroffenen ist, so wichtig ist es auch, ihnen eine Perspektive zu bieten. Von Joachim Wollschläger
Joachim Wollschläger

Das Projekt Perspektive Neustart zeigt beeindruckend, wozu Flüchtlinge ohne finanzielle Mittel imstande sind, wenn sie entsprechende Begleitung und Förderung bekommen. Die zehn Teilnehmer des Programms haben durch die Bank interessante Unternehmensideen entwickelt, die nicht nur das Potenzial haben, sie aus der Grundsicherung zu führen, sondern mittelfristig auch noch Arbeitsplätze und eine Basis für zusätzliche Steuereinnahmen zu schaffen.


Damit zeigt das Projekt, wie wichtig es ist, sehr genau zu schauen, welches Potenzial die Menschen mitbringen, die zu uns kommen. Gerade weil in anderen Ländern die Wirtschaft anders funktioniert, weil Unternehmen dort aus kleinen Ideen heraus entstehen, können wir hier Chancen nutzen und Gründern eine Basis für künftige Unternehmen bieten.

Schade wäre es, wenn nun die entwickelten Ideen am Geld scheitern. Es ist zu hoffen, dass sich Paten finden, die bereit sind, nötige Mittel zur Verfügung zu stellen.