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Strafzölle
Erdnussbutter gegen Stahl

FOTO: SZ / Robby Lorenz
Der Griff des amerikanischen Präsidenten in die protektionistische Mottenkiste bleibt falsch und töricht. Denn er provoziert genau das, was die EU nun als letztes Mittel beschlossen hat: eine Eskalation. Von Detlef Drewes

Dabei hielt sich die Brüsseler Kommission sogar noch zurück: Ob man mit höheren Zöllen speziell für Cranberries und kalifornischen Orangensaft Präsident Donald Trump wirklich stoppen kann, sei dahingestellt. Mit der Ausweitung der Importabgaben auf alle möglichen Produkte erreicht niemand etwas. Unterm Strich verlieren alle Beteiligten, und – was noch schlimmer ist – langfristig beschädigt der Präsident sogar die Industrie, die er eigentlich schützen will. Weil er ihr das notwendige Messen mit der Konkurrenz erspart, für das sich die Branche fit machen müsste.