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Kommentar
Bosch kann ein Signal gegen Jobängste geben

FOTO: SZ / Robby Lorenz
Viele machen sich in Homburg Sorgen um das Bosch-Werk. Wie kann es weitergehen, wo die Dieselkrise schon zu einem stetigen Jobabbau geführt hat? Von Volker Meyer zu Tittingdorf
Volker Meyer zu Tittingdorf

Doch der Standort hat gute Chancen. Die Fertigung ist auf hohem technischen Stand und auch für Produkte jenseits der Dieseltechnik attraktiv. Und selbst die ist noch nicht tot. Denn der Diesel bleibt wegen seiner guten CO2-Werte noch für Jahre ein wichtiger Antrieb. Wenn auch unstrittig ist, dass das Ende des Verbrennungsmotors unaufhaltsam näherrückt. Hoffnung macht, dass Unternehmen und Arbeitnehmervertreter jetzt über Alternativen verhandeln. Ein wichtiges und positives Signal für das Werk wäre es, eine echte Zukunftstechnik nach Homburg zu  verlegen – ein Signal gegen die Ängste um hochwertige Industriejobs bei Bosch und in der ganzen saarländischen  Autoindustrie.