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Länderkonferenz Rheinland-Pfalz/Baden-Württemberg/Saarland
Länderkonferenz tagt über Kooperation mit Grand Est

Hélène Maillasson

() 2017 fand in Saarbrücken die erste Länderkonferenz zwischen dem Saarland, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg statt. Ziel war es, dass die drei Bundesländer in der Zusammenarbeit mit dem gemeinsamen französischen Nachbarn, der Region Grand Est, an einem Strang ziehen. Ein Jahr später konnten sie gestern bei einem Treffen in Mainz einige Erfolge vermelden. Dazu zählt die Vereinfachung des Entsendungsverfahrens für Betriebe der Grenzregion, deren Arbeitnehmer Aufträge im nahen Frankreich erledigen sollen. „Diese ersten Fortschritte haben wir im Austausch mit den Betroffenen im deutsch-französischen Grenzgebiet erreicht und wir werden die weiteren Entwicklungen aufmerksam begleiten“, sagte die rheinland-pfälzische Staatssekretärin Heike Raab (SPD). Als „Best Practice“ brachte die Delegation aus Baden-Württemberg den grenzüberschreitende Bürgerdialog, der mit zufällig ausgewählten Menschen am Oberrhein stattfindet. Im Saarland liegt der Schwerpunkt nach wie vor auf die Mehrsprachigkeit. „Wer die Sprache des Nachbarn versteht, ist auch beruflich mobil. Daher verzahnen wir auch weiter die grenz­überschreitende Berufsausbildung mit unseren französischen Nachbarn“, so Europaminister Stephan Toscani (CDU).