| 21:23 Uhr

Streiks
IG Metall legt Deutschlands Autoindustrie lahm

Köln/Saarbrücken. Die 24-stündigen Warnstreiks in der Metall-und Elektroindustrie haben gestern die deutsche Autobranche schwer getroffen. So brachte die IG Metall nach eigenen Angaben die Produktion in den Kölner Ford-Werken zum Erliegen. „Kein Auto läuft vom Band“, sagte IG-Metall-Streikleiter Benjamin Gruschka. Von den etwa 13 000 Arbeitern, deren Schicht am Morgen begonnen hätte, seien nur etwa 50 erschienen. Gestreikt wurde auch bei Zulieferern in Bayern und Baden-Württemberg sowie bei VW. Bundesweit sollen rund 125 000 Beschäftigte in den Ausstand getreten sein. Heute sollen große Streiks bei BMW, Audi, Daimler und Porsche folgen.

Die 24-stündigen Warnstreiks in der Metall-und Elektroindustrie haben gestern die deutsche Autobranche schwer getroffen. So brachte die IG Metall nach eigenen Angaben die Produktion in den Kölner Ford-Werken zum Erliegen. „Kein Auto läuft vom Band“, sagte IG-Metall-Streikleiter Benjamin Gruschka. Von den etwa 13 000 Arbeitern, deren Schicht am Morgen begonnen hätte, seien nur etwa 50 erschienen. Gestreikt wurde auch bei Zulieferern in Bayern und Baden-Württemberg sowie bei VW. Bundesweit sollen rund 125 000 Beschäftigte in den Ausstand getreten sein. Heute sollen große Streiks bei BMW, Audi, Daimler und Porsche folgen.


Tausende legten erneut auch im Saarland die Arbeit nieder, bei Ford, ZF, Schaeffler und Bosch. Die Streiks sollen bundesweit bis heute Abend andauern. Die IG Metall verlangt sechs Prozent mehr Geld und das Recht, die Wochenarbeitszeit zeitweise auf 28 Stunden abzusenken.