Wiesbach endlich wieder im Sieg-Modus

Wiesbach endlich wieder im Sieg-Modus

In der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar feierte die Hertha gegen Schott Mainz nach langer Durststrecke wieder ein Erfolgserlebnis.

FC Hertha Wiesbach – TSV Schott Mainz 2:1 (2:0). Wiesbach feierte nach zuletzt fünf Niederlagen einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf. Bereits nach zwei Minuten gingen die Gastgeber in Führung. Djbril Diallo traf nach einem Diagonalball von Giovanni Runco ins linke Eck. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte foulte der Ex-Elversberger Nenad Simic am linken Strafraumeck Runco. Den fälligen Elfmeter verwandelte Sebastian Lück zum 2:0. Mainz kam kurz vor Schluss zum Anschlusstreffer. Danach musste Wiesbach noch mächtig zittern, bis der Erfolg unter Dach und Fach war.

FC Hertha Wiesbach: Wamsbach - Krauß, Hinkelmann, Runco, Lück, Paulus, Diallo, Feka (80. Pelagi), Umlauf, Urnau, M‘Passi (73. Ackermann). Trainer: Michael Petry.

Tore: 1:0 Djibril Diallo (2.), 2:0 Sebastian Lück (45., Foulelfmeter), 2:1 Manassé Eshele (84.). Zuschauer: 250. Schiedsrichter: Michel Lehmann (TuS Gückingen).

SC Idar-Oberstein – FSV Jägersburg 1:1 (0:1). In dieser Saison scheint sich alles gegen Jägersburg verschworen zu haben. Die Verletztenliste des FSV ist mittlerweile länger als die Chinesische Mauer. Am vergangenen Samstag erwischte es nun auch noch Niklas Holzweißig, der bei einem Schussversuch mit Idar-Obersteins Abwehrspieler Thiago Reis Viana zusammenprallte (30.). Der 26-Jährige zog sich in dieser Situation einen Schienbeinbruch zu und wurde noch am Samstagabend operiert. Jägersburg ging bereits nach wenigen Sekunden durch einen Kopfballtreffer von Florian Hasemann in Führung (1.). Unmittelbar nach dem Seitenwechsel sorgte Felix Ruppenthal mit einem 20-Meter-Schuss für den Ausgleich (47.).

FSV Jägersburg: Habelitz - Simon, Hasemann, Littau, Scherpf, Koblenz, Holzweißig (36. Schreiber), Ardestani (64. Rexhaj), Shabani, Kiefer (81. Adiguezel), Schäfer. Trainer: Thorsten Lahm.

Tore: 0:1 Florian Hasemann (1.), 1:1 Felix Ruppenthal (47.). Zuschauer: 274. Schiedsrichter: Naemi Breier (SV Eintracht Irsch).

SV Röchling Völklingen – FV Diefflen 2:3 (1:2). Fabian Poß war es am Ende zu verdanken, dass der FV Diefflen seinen tollen Lauf in diesem Jahr auch im Derby bei Röchling Völklingen fortsetzen konnte und den Klassenerhalt damit immer fester im Blick hat. Mit einem knallharten Abschluss aus halblinker Position im Röchling-Strafraum brachte Poß die Gäste nach einer knappen Viertelstunde in Führung. Ebenso trocken traf er drei Minuten vor Schluss aus ähnlicher Position, wobei der Ball über den Innenpfosten den Weg ins Tor fand (87.) Es war der Siegtreffer zum 3:2. Erneut hatte Chris Haase, der per Kopfballverlängerung schon das Dieffler 1:0 aufgelegt hatte, für die Vorarbeit gesorgt. Den vierten Erfolg aus sechs unbesiegten Partien in 2019 holte der FVD in Unterzahl, nachdem der Ex-Völklinger Marvin Guss nach einer Notbremse am zu Beginn der zweiten Hälfte eingewechselten Jan Issa vom Feld geflogen war (76.). Danach scheiterte Felix Dausend am Pfosten und ließ so die große Chance zur Völklinger Führung liegen. Durch die späte Niederlage rückt der Aufstieg für Röchling in immer weitere Ferne.

Röchling Völklingen: Herbrand - Weber, Zimmer, Birster (46. Issa), Steiner (46. Kern), Linn, Dimitrijevic, Scheffer (88. Meßner), Zimmermann, Meridja, Dausend. Trainer: Günter Erhardt.

FV Diefflen: Marina - Hofer, Latz, Lartigue, Günes, Guss, Fritsch, Mielczarek, Poß, Haase (90. Hessedenz), Taghzoute (75. Peifer). Trainer: Thomas Hofer, Michael Müller. Tore: 0:1 Fabian Poß (14.), 1:1 Nico Zimmermann (17., Foulelfmeter), 1:2 Merouane Taghzoute (37.), 2:2 Felix Dausend (70.), 2:3 Fabian Poß (87.). Rot: Marvin Guss (76., Notbremse). Zuschauer: 200. Schiedsrichter: Philipp Michels (SV Oberkyll).

VfB Dillingen – TSG Pfeddersheim 1:6 (0:2). Im ersten Abschnitt bekam der VfB keinen Fuß auf den Boden, war nicht mehr als ein Sparringspartner für die cleveren und ballsicheren Gäste vom Rhein. So stand es nach einer Viertelstunde schon 2:0 für Pfeddersheim. Dem ersten Tor ging ein Pass über die linke Seite aus der Abwehr voraus. Der Ball kam zu Luftrim Kodralija, der seinen Gegenspieler stehen ließ und per Flanke Mittelstürmer Andreas Buch bediente. Der nickte aus sechs Metern ungehindert ein. Dem zweiten Treffer ging ein mustergültiger Pass in die Schnittstelle der Abwehr voraus. Diesmal war Kodralija schneller als die VfB-Abwehr und lochte ein. Erst nach einer halben Stunde wurde Dillingen erstmals offensiv auffällig. Nach Wiederbeginn wurde es nach einer heftigen Kabinenansprache des VfB-Trainerteams besser. Doch der Aufschwung hielt nur wenige Minuten an, denn dann sah Meriton Mehmeti Gelbrot. Wenig später war der VfB dann nur noch zu neunt, denn Cheikh Cissé rutschte beim Zweikampf aus und traf seinen Gegner frontal. Schiedsrichter Mario Schmidt zückte Rot. Da stand es bereits 0:4, denn Marcell Öhler hatte binnen 40 Sekunden zwei Mal getroffen. Am Ende war das halbe Dutzend an Gegentoren voll.

VfB Dillingen: Greff - Rupps, Neumeier, Demmerle (66. Schetter), Buhtz, Mehmeti, Rupp (79. Heidt), Velten (46. Cissé), Srour, Judith, Krauß. Trainer: Francesco Schifino. Tore: 0:1 Andreas Buch (6.), 0:2 Luftrim Kodralija (12.), 0:3 Marcell Öhler (61.), 0:4 Marcell Öhler (63.), 1:4 Niclas Judith (67.), 1:5 Benjamin Himmel (82.), 1:6 Andreas Buch (86.). Zuschauer: 200. Schiedsrichter: Mario Schmidt.