Wie Olafur Eliasson in der Londoner Tate für Solarenergie wirbt

London. Mit einer Taschenlampe in Form einer Sonne will der dänisch-isländische Künstler Olafur Eliasson nicht nur Licht in die Londoner Tate Modern Welt bringen. Bei dem Projekt "Little Sun" können Besucher ab Ende Juli mit Hilfe der solarbetriebenen Lampen in der Tate Licht-Graffiti malen

London. Mit einer Taschenlampe in Form einer Sonne will der dänisch-isländische Künstler Olafur Eliasson nicht nur Licht in die Londoner Tate Modern Welt bringen. Bei dem Projekt "Little Sun" können Besucher ab Ende Juli mit Hilfe der solarbetriebenen Lampen in der Tate Licht-Graffiti malen. Gleichzeitig liefern eine Ausstellung und das dazugehörige Sonderprogramm Informationen über Solarenergie, die Bedeutung des Lichts und die weltweiten Energieprobleme.Doch das Ganze soll über Kunst hinaus gehen. Die Lampen können für 16,50 Pfund (rund 21 Euro) gekauft werden. Aus dem Erlös sollen Lampen in Länder der Dritten Welt und Regionen verschickt werden, in denen es keine oder nur sporadisch Elektrizität gibt. Dorthin sollen sie umweltfreundlich Licht bringen. Die Lampen können auch über das Internet gekauft werden. "Licht ist für jeden da - es bestimmt, was wir tun und wie wir es tun", so Eliasson. Sein Projekt solle ein kleiner Beitrag dazu sein, die wichtige Diskussion um erneuerbare Energie anzutreiben. dpa

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