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Wetter in NRW
Bundesstraße wegen Dauerregen stundenlang gesperrt

 Ein Mann mit einem Regenschirm geht eine Straße entlang.
Ein Mann mit einem Regenschirm geht eine Straße entlang. FOTO: dpa / Boris Roessler
Vom gesperrten Parkplatz in Solingen bis hin zum überfluteten Fischteich: Wegen Dauerregens mussten in Teilen Nordrhein-Westfalens Straßen gesperrt werden. Im Lauf der kommenden Woche wird es aber wieder trocken.

Dauerregen hat in Teilen Nordrhein-Westfalens für überflutete Straßen und vollgelaufene Keller gesorgt. In Alsdorf bei Aachen wurde etwa die Bundesstraße 57 stundenlang gesperrt, weil mehrere Fischteiche eines Tierparks über das Ufer getreten waren. Die Teiche lagen laut Feuerwehr an einem Gefälle, so dass das Wasser eine Unterführung für Fußgänger an der Bundesstraße überspülte - „komplett bis zur Unterkante“, sagte ein Sprecher am Samstag. Einsatzkräfte standen im hüfthohen Wasser. Sie waren bis in die Morgenstunden damit beschäftigt, das übergelaufene Wasser in andere Bachzuläufe zu pumpen.


In Altena im Märkischen Kreis war der Pegel der Lenne durch den Dauerregen um rund einen Meter gestiegen. Die Polizei sperrte am Samstag deshalb die angrenzende Lenneuferstraße für den Verkehr, sagte ein Polizeisprecher. Der Pegel des Nebenflusses der Ruhr lag zeitweise bei 2,60 Meter - normalerweise sei es etwa 1,60 Meter. Autofahrer sollten ihre Fahrzeuge umparken. Zunächst hatte der „WDR“ berichtet.

Wegen einer drohenden Überschwemmung wurde in Solingen am Freitag ein Parkplatz nahe der Wupper mit 60 Autos evakuiert. Da der Pegelstand am Samstag wieder gesunken war, gab die Feuerwehr den Parkplatz dann wieder frei.



Vom Norden kommend soll am Sonntag eine neue Kaltfront mit Schauern über NRW ziehen. Der Regen könne sich im Bergland auch mit Schnee vermischen, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. In der neuen Woche geht es am Montag dann „wechselbewölkt mit Schauern“ weiter, sagte eine Meteorologin am Samstag. Am Mittwoch soll es dann wieder trocken werden. Temperaturen zwischen zwölf und 17 Grad seien möglich - „und die Sonne kann wieder durchkommen„, so die Meteorologin.

(top/dpa)