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Leserbrief Friedrich Merz
Parteienkultur muss wieder her

 Wenn im Dezember die CDU ihren Parteitag abhält – und einen neuen Chef/eine neue Chefin wählt, sollte man Herrn Merz den Vorzug geben. Dann wäre die Partei endlich wieder in der Hand eines Mannes, welcher dann zeigen kann, wie in unserem Land wieder eine Parteienkultur entsteht, dass die Parteien durch Personen und Handlungen sich unterscheiden.

CDU rechts und in der Mitte und die SPD links davon. Ein weiterer Grund wäre für mich das schnelle und wichtige Ende der Kanzlerschaft von Frau Merkel. Sie hat fertig – und dies schon länger. Sie hätte zur letzten Wahl gar nicht mehr antreten dürfen. Sie hat doch nicht mehr die Kraft, weder in Berlin noch in Brüssel, ein leeres Butterbrotpapier vom Tisch zu ziehen. Was ist dies eine eingeschlafene und an der Macht klebende Partei, die nicht den Mut hatte, zu sagen: Angie, es reicht! Nichts gehört von Jens Spahn, auch nicht von Kramp-Karrenbauer. Alle haben geschwiegen, keiner hatte den Mut zum Sprung. Soll so jemand später Kanzler oder Kanzlerin werden? Zu unserer AKK: Wenn man ein paar Wochen vor der Landtagswahl verspricht, für vier Jahre anzutreten, sollte man sein Versprechen halten. Da das Ganze ja wohl mit Merkel so geplant war, hoffe ich auf einen Sieg von Herrn Merz.


Rolf Bauer, Kirkel-Limbach