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Weisgerber-Haus öffnet ab Dienstag

Saarbrücken. Cathrin Elss-Seringhaus

Seit acht Jahren hat der Maler Albert Weisgerber (1878-1915) in seiner Heimatstadt keinen Raum mehr. Denn das Weisgerber-Museum im Landratsamt wurde geschlossen, und der für 2011 angekündigte Umzug in die Alte Baumwollspinnerei verschiebt sich immer wieder - ins Ungefähre. So findet im Gedenkjahr des Künstlers die große Retrospektive im Saarbrücker Saarlandmuseum statt (die SZ berichtete). Immerhin richten auch die St. Ingberter im Jubiläumsjahr zumindest eine Art Weisgerber-Erinnerungsort ein. Am 24. März eröffnet in der Kaiserstraße das "Weisgerber Haus" im früheren Sinn-Gebäude. Es ist als Zentrum für Veranstaltungen und Workshops gedacht, die sich mit Weisgerber beschäftigen. Am 12. Mai startet beispielsweise eine Fachvortragsreihe, in der sich Kunsthistoriker aus dem Saarlandmuseum mit dem Werk Weisgerbers beschäftigen. Auch ist das Weisgerber-Haus Startpunkt für eine spezielle Stadtführung: "Auf Albert Weisgerbers Spuren durch das königlich-bayerische Sankt Ingbert" (25.4., 16.5., 4. 7., 10. 30 bis 16. 30 Uhr). Und am 10. Mai, an Weisgerbers Todestag, findet im Sinn-Gebäude auch eine Gedenkmatinee statt (11 Uhr). Für alle im Weisgerber-Jahr geplanten Veranstaltungen stellt die Stadt 4670 Euro bereit.

Stadtrundgänge können auch an anderen Terminen gebucht werden: Tel. (0 68 94) 1 37 30.