Was ist ein Geburtsschaden?

Was ist ein Geburtsschaden?

Werden Mutter oder Kind vor oder während der Entbindung durch einen Behandlungsfehler geschädigt, spricht man von Geburtsschäden.

Die Geburt eines Kindes sollte einer der glücklichsten Tage im Leben sein. Doch medizinische Komplikationen können die Freude betrüben.

Treten bei der Geburt medizinische Fehler, Ärztefehler, Organisations- oder Hebammenfehler auf, kann das dramatische Konsequenzen für die Gesundheit des Kindes und seiner Mutter haben. Das Geburtsschadensrecht regelt die rechtlichen Konsequenzen, die infolge einer medizinisch fehlerhaften Behandlung passieren. Die Schäden können körperlich oder psychisch sein: geistige und körperliche Behinderungen, Lähmungen oder Hirnschädigungen durch Sauerstoffmangel sind Beispiele. Ist die Gesundheit des Neugeborenen dauerhaft beschädigt, dann beeinflusst das womöglich seine weitere Entwicklung ein. Dies beeinträchtigt gleichzeitig die Lebensqualität der ganzen Familie. Es ist außerdem möglich, dass sie nun finanziellen Mehraufwand hat. Wenn sich die Schädigungen zweifelsfrei auf Fehler des medizinischen Personals zurückführen lassen, liegt ein Anspruch auf Entschädigungszahlungen vor.

Wenn Sie den Verdacht haben, dass Kind oder Mutter durch unsachgemäße ärztliche Behandlung zu Schaden gekommen sind, empfiehlt es sich, Beweise zu sammeln und die Lage frühzeitig durch einen erfahrenen Anwalt für Medizinrecht bewerten zu lassen. red

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